Bei dem Beispiel handelt es sich um eine jetzt vierjährige Quarter Pony Stute und ihren ersten Beschlag. Bei dem Beschlag handelt es sich um einen Aluminiumbeschlag der lediglich einen Hufschutz darstellen soll. Der Vorteil beim Aluminium Beschlag liegt darin, dass er wesentlich leichter ist, als ein Eisenbeschlag und eine minimale Stoß – dämpfende Wirkung hat.
Das wichtigste beim anbringen von fest sitzendem Hufschutz ( Hufeisen ) ist die Barhufbearbeitung. Es muss zunächst darauf geachtet werden den Fuß entsprechend dem Pferdekörper zu bearbeiten. Sprich uns geht es bei der Hufbearbeitung darum den Fuß so „hinzustellen“, dass sich das Pferd darauf wohl fühlt. Nur wenn der Huf anatomisch korrekt ausbalanciert ist funktioniert der Hufmechanismus so wie die Natur ihn vorgesehen hat. Das heißt nur dann sind die Durchblutung im Huf und die Lymphdrainage über die Hufe gewährleistet.
Nun wird der Hufschutz als Verlängerung der Hufwand betrachtet und dementsprechend zugerichtet. Man versucht den zuvor hergestellten Zustand des Hufes so wenig wie Möglich zu beeinträchtigen. Dabei sei gesagt, dass ein fest sitzender Hufschutz IMMER eine negative Beeinträchtigung für den Hufmechanismus ist. Ein Hufschutz in diesem Sinne macht nur dann Sinn, wenn der auf den Huf wirkende Abrieb höher ist, als das Wachstum im Huf, sodass das Pferd Gefahr läuft durch zu wenig Substanz „fühlig“ zu werden.